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Wofür verwenden Schweizer ihr Smartphone?

Wofür wird das Smartphone hauptsächlich genutzt? Zum Telefonieren? Nein, wie eine repräsentative Studie des Schweizer Providers Quickline zeigt. Quickline hat in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Marketagent für die repräsentative Studie rund 1000 Personen unterschiedlichen Alters und Geschlechts aus der Deutschschweiz befragt.

Hauptsächlich wird das Smartphone zum Kommunizieren über WhatsApp (70%) oder zum Surfen (52,8%) genutzt. Die herkömmliche Telefonie kommt erst an dritter Stelle, mit einem Anteil von 39,7 Prozent. Das Besuchen von Social Media-Plattformen wie Facebook oder Instagram (39,2%) und das Fotografieren mit dem Smartphone (33%) folgen auf den Plätzen vier und fünf. Die klassischen Textnachrichten (SMS) waren noch vor nicht allzu langer Zeit ein sehr beliebtes Kommunikationsmedium, inzwischen liegt der Anteil laut der Studie aber nur noch bei 27,1 Prozent.

In der Pressemitteilung zum Quickline Barometer 2017 heisst es weiter: «Grosse Unterschiede bei der Nutzung des Smartphone zeigen sich bei den Altersgruppen; mit einer Ausnahme: Ungeachtet des Alters macht WhatsApp mit Abstand das Rennen. 85.7% der 14-29-jährigen, 68.5% der 30-49-jährigen und ebenso beachtliche 57.5% der 50-65-jährigen nutzen WhatsApp als beliebtestes Kommunikationsmittel auf dem Smartphone. Gerade für junge Frauen bis 30 Jahre ist WhatsApp nicht mehr wegzudenken. 91.6% von ihnen nutzen WhatsApp und damit rund dreimal so häufig wie zum herkömmlichen Telefoniere. Auch auf Social Media-Plattformen (67.4%) und im Internet (68.9%) sind jüngere Frauen häufig anzutreffen. Dafür versenden sie kaum mehr Textmitteilungen via SMS (19.7%).

Unter allen befragten Frauen und Männern setzen die 14-29-jährigen gezielt auf die neuen Medien. WhatsApp (85.7%), Surfen im Internet (69.2%), der Besuch von Social Media-Plattformen (59.0%), Filme auf Youtube ansehen (37.3%) und Fotografieren (34.0%) liegen vor dem herkömmlichen Telefonieren (31.1%) und SMS (21.6%) versenden. Anders sehen die Zahlen bei den über 30-jährigen aus, bei welchen sich das Blatt hin zum herkömmlichen Telefonieren (43.0%) und SMS (29.2%) versenden wendet. Sehr häufig werden SMS noch von den über 60-jährigen (41.3%) zum Textaustausch genutzt.

Quelle: Quickline Medienmitteilung

Über Bruno Rivas

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