Smartphone

Huawei: Die US-Regierung verlängert Frist wohl um drei weitere Monate

Heute endet die von der US-Regierung zugesprochene dreimonatige Galgenfrist für Huawei. Ab heute dürfen US-Unternehmen theoretisch keine Geschäfte mehr mit Huawei machen, da der chinesische Hersteller auf der sogenannten Entity List der US-Regierung gelandet ist. Das ist so eine Art “Blacklist”, also eine schwarze Liste an Unternehmen die nicht mehr mit US-Unternehmen zusammenarbeiten dürfen.

Vor einigen Wochen gab die US-Regierung zwar bekannt, dass US-Unternehmen eine Sondergenehmigung in Form von einer Lizenz einholen können, womit man auch weiterhin mit Huawei Geschäfte machen kann. Allerdings entschied sich die US-Regierung dazu, aktuell keine Lizenzen zu bearbeiten. Die Luft für Huawei wird zusehends dünner.

Huawei: US-Regierung gewährt eine neue dreimonatige Frist

Darf Huawei ab heute nun also keine Geschäfte mit US-Unternehmen mehr machen? Nein, vermutlich nicht. Zumindest die Nachrichtenagentur Reuters hat erfahren, dass die Frist um drei weitere Monate verlängert wird. Als neuer Tag “X” wird nun der 16. November 2019 gehandelt.

Sofern die Nachricht korrekt ist, kann Huawei also auch weiterhin mit Google zusammenarbeiten und so auch die kommenden Updates auf die eigenen Smartphones bringen. Ausserdem steht auch der Präsentation des neuen Flaggschiff-Smartphones Huawei Mate 30 (Pro) damit vorerst nichts mehr im Wege.

Das Problem ist damit aber nicht gelöst. Was passiert nachdem 16. November 2019? Diese Frage dürfte sich der eine oder andere potenzielle Käufer eines Huawei-Smartphones sicherlich stellen. Und unter Umständen entscheidet man sich dann doch eher für einen anderen Hersteller, der keine Probleme mit der US-Regierung hat.

US-Präsident Donald Trump zumindest will weiterhin nichts von Geschäften mit Huawei wissen. Kurz vor einem Flug hat er seine Meinung nochmals kund getan.

Tags

Bruno Rivas

Ist schon seit dem T-Mobile G1 (Import) mit Android unterwegs und nach wie vor begeistert davon! Du findest mich auch auf Facebook und Twitter

Weitere Artikel

Kommentar verfassen

Back to top button
Close
Close