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Huawei und das US-Embargo: Wie stark sind die Verkäufe im dritten Quartal eingebrochen?

Noch immer befindet sich der chinesische Hersteller Huawei in den USA auf der sogenannten Entity List, die mit einer schwarzen Liste gleichzustellen ist. US-Unternehmen wie Google dürfen ohne ausdrückliche Genehmigung der US-Regierung nicht bzw. nur sehr eingeschränkt mit Huawei zusammenarbeiten.

Zu spüren bekam Huawei die Sanktionen erstmals so richtig beim Huawei Mate 30 und Mate 30 Pro. Beide Android-Smartphones werden in Europa nicht offiziell verkauft, da Huawei die Google-Apps darauf nicht installieren darf. Doch wie stark wirkt sich die US-Sanktionen auf das Geschäft von Huawei im dritten Quartal aus?

Huawei: Es sieht immer noch gut aus

Trotz der Sanktionen kann Huawei für das dritte Quartal 2019 noch Entwarnung geben. Ja, auch das dritte Quartal sieht ganz gut aus. Von einem Einbruch der Verkäufe kann keine Rede sein. Wie es heisst, hat Huawei in den ersten drei Quartalen insgesamt 185 Millionen Smartphones verkauft. Das entspricht einem Plus von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Ziehen wir nun die Verkäufe der ersten Jahreshälfte von den 185 Millionen Smartphones ab, sind wir bei 67 Millionen verkauften Einheiten im dritten Quartal 2019. Auch im dritten Quartal resultiert laut den Analysten ein Plus von 10 bis 15 Millionen Einheiten im Q3 2019.

Huawei: Wirken sich die US-Sanktionen gar nicht auf das Busniess aus?

Momentan kann man das so sehen, aber man darf nicht vergessen, dass sich erst jetzt wirklich etwas ändert. Das Huawei Mate 30 und Mate 30 Pro sind die ersten Smartphones, die ohne Google-Apps ausgeliefert werden dürfen. Und wir sprechen hier nicht von irgendwelchen unbedeutenden Smartphones von Huawei.

Auch spannend wird sein, wie es dann mit dem Huawei P40 und P40 Pro aussehen wird. Werden auch diese Smartphones in Europa nicht oder ohne Google-Apps verkauft, dann dürfte sich das definitiv auf die Verkaufszahlen auswirken.

Ich hoffe ja immer noch, dass bis dahin die US-Sanktionen aufgehoben werden. Erste Anzeichen in diese Richtung gibt es immer wieder, umgesetzt wurde bisher aber nichts.

via
mobiflip

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