Sicher verwahrt: Passwort-Apps für sicheren Schutz

Die Welt wird digitaler. Immer mehr Dienstleistungen, Arbeitsvorgänge und Produkte werden online angeboten und konsumiert. Passwörter spielen in der digitalen Welt eine entscheidende Rolle, um persönliche Daten und Zahlungsinformationen zu schützen. Auf ein einheitliches Passwort für alle Konten sollte verzichtet werden, damit bei einem Hackerangriff nicht sämtliche Zugänge betroffen sind. Eine lange Liste an Kennwörtern ist somit nicht unüblich, die viel Kreativität erfordern. Einige App-Hersteller haben sich dieser Aufgabe jedoch angenommen und Modelle entwickelt, die eine echte Lösung bieten.

Die Online-Welt ist im analogen Alltag angekommen. Digitale Shops, Streamingdienste, Mail-Accounts und Schnittstellen für Arbeitszugänge bekommen immer mehr Raum und sollen hauptsächlich Tätigkeiten und Vorgänge effizienter gestalten. Ein großes Thema diesbezüglich ist der Datenschutz, denn die Informationen sollen nur denjenigen zur Verfügung stehen, denen sie gehören. Passwörter sind die grundlegende Sicherheitsbarriere für einen umfangreichen Schutz. Doch während früher lediglich eine handvoll Passwörter für ausgewählte Accounts existieren, wird es heutzutage schnell unübersichtlich. Schließlich soll jedem neuen Konto auch ein individuelles Wort spendiert werden, in dem Sonderzeichen und eine ungewöhnliche Groß- und Kleinschreibung auftauchen. Wie der Spiegel berichtet, ist eine einheitliche Regelung über die Passworterstellung jedoch kaum vorhanden. Hauptsache, es ist lang und kreativ.

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Qualitative Administration

Hat man seiner Kreativität freien Lauf gelassen, gilt es zu wissen, wo die Wortschöpfungen gespeichert werden kann. Ein Zettel oder eine ungeschützte Auflistung auf dem Rechner sind keine wirkliche Alternative. Die richtigen Apps können helfen. So ist es möglich, komplexe Zugänge einfacher zu verwahren. Auf „iloveyou“ oder „ashley“ muss somit niemand mehr zurückgreifen – diese Passwörter zählen laut ExpressVPN zu den häufigen Kombinationen, die weltweit am häufigsten zum Einsatz kommen. Sicher klingt anders!

Eine der marktführenden Apps im Passwortmanagement ist „1Password“. Hier werden alle benutzten und angelegten Passwörter sicher gespeichert und über ein Master-Passwort freigegeben. Für noch mehr Schutz gibt es zusätzlich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Der Aufbau der App und die mögliche Synchronisation verschiedener Endgeräte sorgen für eine intuitive Bedienbarkeit. Je nach Version kostet die Vollversion zwischen 2,50 Euro und 4,30 Euro pro Monat.

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Kreative Wörter

Deutlich günstiger wird es mit der Software von „Bitwarden Premium”. Für günstige 8,50 Euro im Jahr können Nutzer ihre Passwörter sicher verwalten. Ähnlich „1Password“ gibt es eine leicht benutzbare Desktop- und Browseransicht. Leider ist eine Möglichkeit der Synchronisation nicht vorhanden. Auch hier ist ein Master-Passwort als Hauptschlüssel notwendig, das jedoch keine besonderen Anforderungen an den Verbraucher stellt. Eine ungewöhnliche Herangehensweise der Entwickler, da die Entschlüsselung aller Passwörter somit ein Kinderspiel wäre. In einem ausführlichen Testbericht verweist der Stern auf weitere Apps, die Sicherheit versprechen und ermöglichen.

Kreieren statt verwalten: Die App Passwort „Generator.#” übernimmt die Aufgabe der Passworterstellung. Durch sie bekommen Nutzer eine individuelle und unique Buchstaben-Zahlen-Kombination vorgeschlagen. Als Basis dient die Information, für welche Art von Account das Passwort benötigt wird und wie lang es sein soll. Gespeichert werden die Passwörter allerdings nicht in der App, um bei einem Handydiebstahl seine Daten sichergestellt zu wissen. Generell sind Passwörter ein guter Schutz vor Angriffen Dritter, sobald man im virtuellen Raum unterwegs ist. Jeder Nutzer sollte sich jedoch bewusst sein, dass mit kleinen Hilfsmitteln die Sicherheitsstufe sofort erhöht werden kann. Die Investition einiger Euros sollte sich jeder Nutzer gönnen.

Bruno

Mag sich noch wer an das T-Mobile G1 erinnern? Tja, das war das allererste Android-Smartphone und ich hatte es damals importiert. Seither bin ich mit (kleinen) Unterbrüchen Android treu geblieben und schreibe mit grosser Leidenschaft darüber.

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