So Peach! Neue Farbe für das besonders gut reparierbare Nokia G22

HMD Global stand zuletzt in den Schlagzeilen, weil man künftig auf ein eigenes Branding bei den Smartphones setzen möchte. Hintergrund: Bis anhin hat HMD als offizielle Lizenznehmerin ihre Geräte unter dem Brand Nokia verkauft. Entgegen unserer Vermutungen hat HMD klargestellt, dass Nokia als Marke nicht verschwinden soll. HMD will auf eine „Multimarken-Strategie“ mit einem HMD-Original-Sortiment, Nokia-Phones und weiteren, neuen Partnerschaften“ setzen.

Untermauert wird die neue Strategie schon mal mit der neuen Farbvariante „So Peach“ für das besonders gut reparierbaren Nokia G22. In dieser Farbe ist das Android-Smartphone ab sofort für 149 Franken bzw. Euro erhältlich.

Günstig und reparierbar, technisch wenig(er) spannend

Beim Nokia G22 können dank der sogenannten QuickFix-Reparaturfunktion der Akku, das Display und der Ladeanschluss spielend einfach selbst ausgetauscht werden. Das reichte übrigens dem bekannten TIME Magazin aus, um das Nokia G22 auf die Liste der besten Erfindungen 2023 zu packen. Laut HMD schwimmt insbesondere die Generation Z gegen den Strom der Wegwerfgesellschaft und legt Wert auf Reparabilität.

Technisch gesehen kann das Nokia G22 weniger überzeugen. Es ist mit einem eher schwachen 1,6 GHz Octa-Core-Prozessor von Unisoc ausgestattet, der je nach Speichervariante von 4/64 GB, 4/128 GB oder 6/256 GB RAM ausgestattet ist. Das 6,5 Zoll grosse kommt mit einer Punch-Hole und relativ fettem Rahmen daher. Es gibt „nur“ eine HD+-Auflösung und eine maximale Bildwiederholrate von 90 Hertz.

Fotografen erhalten eine Triple-Kamera auf der Rückseite, deren Hauptsensor mit 50 Megapixel auflöst. Die weiteren Sensoren für Makro- und Zoomaufnahmen lösen je mit mickrigen 2 MP auf. Zudem gibt es auf der Vorderseite eine Selfie-Cam mit 8 Megapixel. Insgesamt ein eher dürftiges Kamera-Setup, das aber noch so grad knapp dem Preis gerecht wird.

Nichts zu meckern gibt es in puncto Akku. Das Nokia G22 Peach ist mit einem üppig dimensionierten 5050 mAh Akku ausgestattet. In Anbetracht der nicht besonders „hungrigen“ Hardware, dürften damit ausgezeichnete Laufzeiten erreicht werden. Etwas mehr Zeit sollte man sich fürs Aufladen einkalkulieren: Maximal 20 Watt sind über den USB-C-Anschluss möglich.

Schade, das Nokia G22 „Peach“ wird ab Werk mit Android 13 ausgeliefert. Ein Update auf das aktuelle Android 14 ist wohl in Planung, ein Termin dafür steht aber noch aus.

Bruno

Mag sich noch wer an das T-Mobile G1 erinnern? Tja, das war das allererste Android-Smartphone und ich hatte es damals importiert. Seither bin ich mit (kleinen) Unterbrüchen Android treu geblieben und schreibe mit grosser Leidenschaft darüber.

Kommentieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert