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Google Play Store soll in den nächsten Jahren sicherer werden

Google hat in den letzten Jahren die Sicherheitsmassnahmen im Google Play Store kontinuierlich erhöht. Trotzdem schaffen es nach wie vor schädliche Apps in den Play Store und infizieren Smartphones sowie Tablets mit Schadsoftware. Damit dies künftig (besser) verhindert werden kann, hat Google jetzt einen dreistufigen Massnahmenplan veröffentlicht. Mit dem Massnahmenplan sollen Apps nicht nur sicherer werden, sondern auch an Qualität und Geschwindigkeit zulegen.

Als erste Massnahme müssen Apps ab der zweiten Jahreshälfte das Android API-Level 26 (mit Android 8.0 Oreo eingeführt) unterstützen, um überhaupt in den Google Play Store aufgenommen zu werden. Mit dem API-Level 26 werden beispielsweise die Zugriffsrechte stark verschärft. Der Nutzer muss ab diesem API-Level immer und ohne Ausnahme bestätigen, wenn eine App den Zugriff auf das Google-Konto verlangt. Ab November 2018 müssen dann auch alle schon existierende Apps auf das neue API-Level aktualisiert sein. Ansonsten riskiert der Entwickler ein Rauswurf aus dem Play Store.

Damit ist aber noch nicht alles getan. Auch weiterhin müssen Entwickler ihre Apps auf dem aktuellen Stand halten, die Richtlinien dazu werden ab 2019 regelmässig angepasst. Entwickler müssen ihre Apps nach einem Major-Release jeweils innerhalb einer Jahresfrist auf das neue API-Level aktualisieren. Ebenfalls ab 2019, fordert Google von allen Entwicklern neben den 32 Bit, auch parallel native Bibliotheken in 64 Bit.

Zusätzlich wird Google Anfang 2018 in den APK’s von Apps spezielle Sicherheitsmetadaten integrieren, um die Authentizität der App weiter zu überprüfen. Laut Google müssen hierfür App-Entwickler keine Massnahmen ergreifen. Alle Details zum neuen Massnahmenplan von Google, findet ihr direkt im Blogartikel auf dem offiziellen Developer Blog.

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Bruno Rivas

Ist schon seit dem T-Mobile G1 (Import) mit Android unterwegs und nach wie vor begeistert davon! Du findest mich auch auf Google+, Facebook und Twitter

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