Honor macht das Megapixel-Rennen nicht mit

Im letzten Jahr hat der chinesische Hersteller Xiaomi mit dem Xiaomi Mi Note 10 (Pro) das weltweit erste Smartphone mit 108 Megapixel-Sensor auf den Markt gebracht. Samsung wird im kommenden Monat mit dem Galaxy S20 Ultra nachziehen und dort ebenfalls auf einen extrem hochauflösenden Sensor setzen. Wobei, genau genommen auch der Sensor im Xiaomi Mi Note 10 von Samsung stammt.

In den Mittelklasse-Smartphones wurden im letzten Jahr häufig auf Kamerasensoren mit 48 Megapixel gesetzt. In diesem Jahr scheint der Trend bereits in Richtung 64 Megapixel-Sensoren zu gehen. Xiaomi hat diesen Schritt bereits im letzten Jahr vollzogen, im bald erscheinenden Galaxy A71 wird Samsung diesen Schritt ebenfalls gehen.

Doch nicht alle Hersteller verfolgen diese Strategie mit den immer hochauflösenderen Kamerasensoren. Einer, der sich jetzt öffentlich gegen das Megapixel-Rennen ausgesprochen hat, ist die Huawei-Tochtermarke Honor. Der chinesische Hersteller möchte lieber die einzelnen Pixel der kommenden Kamerasensoren vergrössern als höhere Auflösungen zu ermöglichen.

Nicht nur bei Honor verfolgt man die Strategie auf grössere Pixel und Bildsensoren zu setzen. Laut Honor’s Marketing-Manager Kailiang Shen verfolgt auch Sony eine ähnliche Strategie. Sony selbst liefert die Kamerasensoren für zahlreiche Smartphone-Hersteller, unter anderem auch für Huawei und Honor.

Doch was bewirken grössere Pixel und Bildsensoren? Sie können ganz einfach gesagt, mehr Licht einfangen. Diesen Vorteil spielen diese Sensoren vor allem bei wenig Licht aus, wo sie gegenüber anderen, kleineren Sensoren einen erheblichen Vorteil mitbringen. Optimal wäre, wenn die Hersteller die Bildsensoren und gleichzeitig die Megapixel erhöhen. Das wird künftig auch geschehen.

Zusammengefasst: In diesem Jahr dürfte Honor und auch Huawei den Megapixel-Wahn nicht mitmachen.

Bruno

Mag sich noch wer an das T-Mobile G1 erinnern? Tja, das war das allererste Android-Smartphone und ich hatte es damals importiert. Seither bin ich mit (kleinen) Unterbrüchen Android treu geblieben und schreibe mit grosser Leidenschaft darüber.

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